Gemeinschafts- und emotionale Unterstützungsstrategien

Wenn du erkennst, dass du dich in einer schwierigen Lebenssituation befindest, ist es eine gute Idee, damit zu beginnen, dein eigenes Unterstützungsnetzwerk aufzubauen, damit du nicht alles allein bewältigen musst. Wenn du müde, gestresst und möglicherweise in einer unterdrückten Position bist, kann es schwierig gewesen sein, soziale Beziehungen aufrechtzuerhalten. Dennoch ist es möglich, lange vernachlässigte Beziehungen wieder aufzubauen. Menschen wünschen anderen in der Regel alles Gute, und viele sind bereit zu helfen, auch alte Freunde.

Ein Unterstützungsnetzwerk aufbauen

Es lohnt sich, damit zu beginnen, mit den Menschen in deinem Umfeld ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen. Könnten deine Eltern, Großeltern, Geschwister oder Kinder helfen? Wer sind weitere Verwandte? Wer sind oder waren Freunde, Kollegen, Nachbarn oder Menschen aus Hobbys? Der Kontaktaufbau mag schwierig erscheinen, kann aber bereichernd sein. Die Person, die du kontaktierst, freut sich möglicherweise, von deiner Situation zu hören. Es lohnt sich, möglichst vielen Menschen von deiner Situation zu erzählen. Oft stellt sich heraus, dass man von Gleichgesinnten Erfahrungen hört oder jemand Lösungen kennt, an die man selbst nicht gedacht hätte.

Es ist in Ordnung, wenn du nicht genau weißt, welche Hilfe du brauchst

Auch wenn du nicht sofort genau sagen kannst, welche Art von Hilfe du benötigst, ist es gut, wenn viele Menschen über deine schwierige Lebenssituation informiert sind. Gemeinsam könnt ihr planen, wie ihr in einer akuten Notlage handeln wollt – wie ein Freund oder eine andere Person praktisch helfen soll. Das kann das Anrufen des Notrufs, das Kommen vor Ort, die Bereitstellung von Unterkunft, Transport oder praktische Ratschläge umfassen. Ihr könnt auch einen Sicherheitsplan vereinbaren, z. B. wenn du nicht zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort erscheinst oder ein gemeinsam festgelegtes Codewort in einer Notsituation verwendest. Der Freund weiß dann, wie er handeln soll.

Erwäge, deine Situation am Arbeitsplatz offenzulegen

Der Arbeitsplatz, Vorgesetzte, Kollegen und die Personalabteilung können große Unterstützung bieten, wenn sie wissen, womit der Mitarbeiter konfrontiert ist. Sie verstehen besser, worum es geht, und können sich vorbereiten. In manchen Fällen kann der Arbeitgeber bei Wohnfragen helfen und psychologische Unterstützung anbieten.

Wenn du dein eigenes Unterstützungsnetzwerk aufbaust, kannst du auch ein Gefühl von Selbstwirksamkeit und eine Steigerung deines Selbstwertgefühls erleben, wenn du erkennst, dass du nicht allein bist.

Auch die Gesellschaft bietet Unterstützung

Auch die Gesellschaft stellt Hilfsangebote bereit. Wenn Kinder betroffen sind, kannst du Hilfe von Kindertagesstätten, Schulen sowie Gesundheits- und Sozialdiensten erhalten. Der Kinderschutz verfügt über Fachkräfte, die darauf spezialisiert sind, schwierige Situationen unter Berücksichtigung der Kinder zu lösen. Es ist sinnvoll, offen über deine Sorgen und die erlebte Bedrohung zu sprechen. Mit ihnen kann auch ein Sicherheitsplan erstellt werden. Sie haben zudem Möglichkeiten, eine Familie aus einer sehr schwierigen Situation herauszuhelfen, z. B. in eine Schutzunterkunft. Auch bei der Planung der nächsten Schritte können sie unterstützen.

Speichere wichtige Nummern auf deinem Telefon

Es ist sinnvoll, wichtige Telefonnummern im Telefon zu speichern, über die rund um die Uhr Hilfe erreichbar ist. Es ist keine Angst notwendig, in einer Notsituation den Notruf zu wählen.

In einer schwierigen Situation handelt der Mensch an seinen Grenzen

In einer schwierigen Situation handelt der Mensch an seinen Grenzen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu essen und zu trinken, auch wenn man sich dazu zwingen muss. Ressourcen werden benötigt. Wenn du Schlafprobleme hast, solltest du einen Arzt konsultieren. Ausreichender Schlaf ist die Grundlage, um eine schwierige Situation zu bewältigen.

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