Non-Punishment Principle

Die Non-Punishment Principle besagt, dass Opfer von Menschenhandel nicht für illegale oder rechtswidrige Handlungen bestraft werden sollten, die unter Druck oder Zwang durch die Täter oder als Folge der Ausbeutungssituation begangen wurden.


Diese Klausel ist wichtig, da Opfer häufig ohne freie Entscheidung dazu gezwungen werden,:

  • In ein Land illegal einzureisen
  • Gefälschte Dokumente zu verwenden
  • Ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten
  • Straftaten zugunsten der Täter zu begehen


Dies sind Handlungen, die unter der Kontrolle der Täter und nicht aus freiem Willen des Opfers erfolgen. In diesen Fällen erkennt das Gesetz an, dass die Verantwortung bei den Ausbeutern liegt und nicht bei den Opfern.


Die Nichtbestrafungsregel hilft Opfern dabei:

  • Ohne Angst Hilfe zu suchen
  • Nicht als Schuldige, sondern als schutzbedürftige Personen behandelt zu werden
  • Zugang zu Schutz und Unterstützung zu erhalten
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