Leider bieten nicht alle Bundesländer eine kostenfreie Unterbringung in einer Schutzeinrichtung an. Die Mitarbeiterinnen werden Sie darüber informieren, ob Sie selbst etwas zahlen müssten oder die Kostenbeteiligung nach dem Sozialgesetzbuch SGB beantragt werden kann. Scheuen Sie sich aber nicht, den Kontakt aufzunehmen. Ihr Schutz steht an erster Stelle.
Zur Frauenhaussuche können Sie dieZentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuseroder dieFrauenhauskoordinierungaufrufen. Alternativ können Sie die Suchmaschinen im Internet nutzen oder beimHilfetelefon(116 016) nachfragen, um eine Schutzeinrichtung zu finden und sich dann dort telefonisch oder per E-Mail melden. Die Mitarbeiterin klärt dann alle wichtigen Fragen mit Ihnen. Wenn eine Aufnahme möglich ist, wird mit Ihnen ein Treffpunkt vereinbart, von dem Sie abgeholt werden.
Die aufgeführten Angebote umfassen Männerhäuser sowie Beratungs- und Unterstützungsstellen in verschiedenen Städten und Regionen. Sie bieten einen geschützten und sicheren Rahmen sowie Krisenintervention, Beratung und psychosoziale Unterstützung. Hilfe steht auch für Betroffene von sexueller Gewalt und häuslicher Gewalt zur Verfügung.
Viele dieser Dienste stellen zudem eine Karten- und Suchfunktion bereit, um die nächstgelegene Unterkunft oder Beratungsstelle zu finden. Der Kontakt erfolgt in der Regel telefonisch oder per E-Mail, und geschultes Fachpersonal unterstützt bei der sicheren Aufnahme und den weiteren Schritten.
Alle Kontakte sind vertraulich, und die Unterstützung ist niedrigschwellig zugänglich. Sicherheit hat stets oberste Priorität, und die Dienste können bei Bedarf auch an weitere Unterstützungsangebote oder Behörden weitervermitteln.