Sexuelle Gewalt und Vergewaltigung

Sexuelle Gewalt ist nicht immer mit körperlichem Zwang verbunden und findet oft im Verborgenen statt. Körperliche und/oder verbale Belästigung, sexuelle Kommentare, unerwünschte Berührungen, Nötigung zum Anschauen von Pornografie oder sexuellem Material, gewaltsamer Sex, Vergewaltigung und Nötigung zum Sex sind Formen sexueller Gewalt.

Eine verzerrte Machtausübung kann dazu führen, dass man auch innerhalb einer Beziehung zu Sex einwilligt, auch wenn man das nicht will. Dies ist auch der Fall, wenn man dem Sex zustimmt, um für sich oder seine Kinder Seelenfrieden zu schaffen oder um Gewalt zu vermeiden.

Sexuelle Gewalt, ob körperlich oder verbal, ist falsch. Die Verantwortung liegt immer bei den Täter*innen, nicht bei der betroffenen Person. Es gibt keine Rechtfertigung für sexuelle Gewalt, d. h. es spielt keine Rolle, was die betroffene Person getragen hat. Sexuelle Handlungen bedürfen immer der gegenseitigen Zustimmung ohne Druck und sollten immer aus beidseitiger Lust heraus entstehen.